Mein Name spielt an dieser Stelle eine untergeordnete Rolle. Was zählt, ist die Geschichte hinter dieser Seite — und der Grund, warum sie überhaupt existiert: Ich bin der Sohn von Friedrich Koopmann.
Mein Vater hat sein Berufsleben lang gespart. Diszipliniert, vorsichtig, in der festen Überzeugung, dass Sicherheit im Alter eine Frage harter Arbeit und besonnener Entscheidungen ist. Als er 68 Jahre alt war, geriet er in die Mechanik eines Systems, dessen Funktionsweise er bis zum Schluss nicht verstanden hat.
Er recherchierte — wie jeder vernünftige Mensch — vor jeder Investitionsentscheidung im Internet. Was er fand, waren die Portale rund um Thomas Bremer: alarmistische Berichte, scheinbar unabhängige Interessengemeinschaften, hilfsbereite Anwälte. In Wahrheit fand er einen Trichter, der ihn Schritt für Schritt aus seiner laufenden Goldrente trieb, direkt zur Kanzlei Linnemann pilotierte und sein verbliebenes Kapital im ruinösen Dunstkreis des Canada Gold Trust enden ließ.
Das Ergebnis war ein Totalverlust. Nicht nur finanziell — sondern auch im Sinne dessen, was ein Mensch über sich selbst, seine Urteilskraft und seine Zukunft glaubt.
Warum diese Seite
Über Jahre hinweg habe ich versucht zu verstehen, wie das passieren konnte. Was ich fand, war kein Einzelfall — sondern ein System. Dieselben Namen, dieselben Domains, dasselbe Schema, immer wieder. Mein Vater war eines von vielen Opfern. Marion Zimmermann aus Bremen war eines. Hunderte andere, deren Stimmen in Geschädigtenforen verstreut liegen, ebenfalls.
Diese Dokumentation ist mein Versuch, das, was ich rekonstruieren konnte, an einer einzigen Stelle öffentlich zugänglich zu machen. Damit andere früher hinschauen können — bevor sie selbst in den Trichter geraten.
Was ich nicht bin
Ich bin kein Journalist. Kein Anwalt. Kein professioneller Ermittler. Ich bin ein Sohn, dessen Vater alles verloren hat, und der nicht damit leben kann, dass die Verantwortlichen weiter unbehelligt agieren.
Allen, die in dieser Dokumentation genannt werden, steht das uneingeschränkte Recht auf Gegendarstellung zu. Diese wird ungekürzt veröffentlicht. Bis dahin gilt: Was hier dokumentiert ist, ist dokumentiert worden, weil es zu lange unwidersprochen geblieben ist.